Hanfdämmung

22 August 2011 von hanfling Kommentieren »
Hanfdämmung

Hanf-Dämmung

Hanf eignet sich aufgrund seiner besonderen Fasereigenschaften ideal zum Einsatz als Dämmmaterial. In Form von Dämmfilz oder Dämmmatten wird er, mit Borsalz behandelt (Brandschutz), bei der Dämmung von Dachschrägen oder Leichtwänden eingesetzt.

Übrigens gibt es auch Dämmwolle aus Hanf, welche eine Verarbeitung in schwer zugänglichen Bereichen oder nicht abmessbaren Volumen ermöglicht.

 

Eigenschaften im Überblick:

  • Wärmedämmung (statisch & dynamisch, geringe Temperaturleitwerte)
  • Wärmespeicherung
  • Hitzeschutz
  • Schalldämmung (auch Trittschalldämpfung: Hanffilz)
  • Schädlingsresistent (ohne Zusätze)
  • Nachwachsender Rohstoff (Anbau ohne Pestizide)
  • Kurze Transportwege aufgrund heimischer Herstellung
  • Reguliert natürlich die Luftfeuchtigkeit, beständig gegen Feuchtigkeit
  • Brandschutz-Klassifizierung “Schwer brennbar”
  • keine Kondensation von Feuchtigkeit am Taupunkt (im Gegensatz zu Mineralwolle)
  • deutlich bessere Dämmwerte als herkömmliche Mineralwolle

 

Bis vor kurzer Zeit musste als Stützfaser noch ein Polyester verwendet werden, was Hanfdämmwolle, Hanfdämmmatten, Hanfdämmfilz und die Hanfdämmung insgesamt zu einem Produkt machten, welches nicht aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen besteht und somit ein vollständig reines, ökologisches Gewissen ausgeschlossen war.

Zum Glück hat sich hier aber etwas getan: Mit Stützfasern aus Maisstärke konnte zum Beispiel die Firma Thermo-Hanf eine kompostierbare Version Ihrer Hanfdämmung herstellen, welches sogar eine positive Co2-Bilanz aufweist!
Die Kompostierbarkeit ist dabei eher theoretischer Natur: Hanfdämmung hält im Vergleich zu Mineraldämmung ca. 10x länger, womit ein Austausch wie bei herkömmlicher Dämmung alle 10-15 Jahre ausfällt.

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